Wednesday, September 28, 2022

TRIERER OBERBÜRGERMEISTERWAHL vom 25.09.2022 - Die Ergebnisse der Kandidaten Wolfram Leibe, Michael Molitor und Vera Ganske in der räumlichen Verteilung im Einzelnen

 

Deutlich zu sehen, wo man (studentisches Wohnen im Zentrum, Maximin) das Ganze immer noch für einen großen Spaß ansieht. Und wo man (weiß) so gar keinen Sinn für diese Art politischen Humor hat(te). Schlimm, dass auch noch da, wo schon diee geringste Wahlbeteiligung (Trier-West) war, die Kandidatin der Spaß- und Protestpartei auch noch das beste persönliche Ergebnis einnfuhr!





12,4 62,3 3,1 MIN
31,6 81,4 14,2 MAX
20,5 72,2 7,3 MITTEL
19,2 19,1 11,1 SPREAD
MOLITOR
LEIBE
GANSKE

Die Wahlbeteiligung OB-Wahl in Trier vom 25.09.2022 eine Katastrophe und eine Schande - nicht mal jeder Dritte schaffte es, sich aufzuraffen entweder im Lokal zu wählen oder wenigstens Briefwahl zu machen

Vor dem Hintegrund, dass gerade die russsische Diktatur einen völkerrechtswidrigen Angriffskriegs gegen die freiheitliche und demokratische Ukraine führt und Scheinabstimmungen zur ANnexion von Teilen des Landes betreibt, ist es eine beschämende innere Katastrophe, dass es in Zeiten, in denen es um nichts weniger als die Grundwerte von FREIHEIT und DEMOKRATIE geht, es die deutsche (hier trierische) Politik es nicht mehr schafft, "das" Volk, sondern nur mehr ein Drittel an die Urne zu bekommen.

Leider verwendet die heutige Rathauszeitung die Mischwerte der jweiligen Stadtteile, obwohl manche Stadtteile weniger homogen sind als es zunächst erscheint. So ziehen die Werte in Maximin die Gesamtwerte von "Nord" hoch bzw. die beschämenden Beteiligungen im Bereich der Wahllokale Nells Ländchen 1 u 2 die Werte runter,; ähnlich verhält es sich mit Pallien und Trier-West und selbst Euren ist gespalten.

Bricht man die Werte auf die einzelnen Wahllokale herunter und ordnet zu dem Lokalergebnis die zugehörigen Briefwahlwert dazu, zeigt sich die Katastrophe noch deutlicher und läßt für weitere Wahlen und Entfremdung Politik und Bevölkerung in Zukunft nichts Gutes erahnen.

Die Wahlenthaltung ist der 1. Schritt; der zweite ist dann aus Protest rechts- oder linksradikal zu wählen. Wenn wie hier DieLinke oder AfD kein Angebot macht, dann eine Kandidatin einer sogenannten Spaßpartei zu wählen.

So ist z.B. auch das Wahllokal, das den nördlichsten Bereich in Ehrang abdeckt ehe es zur Quint geht auffällig. Sonst eine AfD-Hochburg, am Sonntag als noch hellerer Fleck in schon nicht allzu wahlfreudiger Umgebung erkennbar (Form wie Amboss).

https://www.trier.de/rathaus-buerger-in/aktuelles/rathaus-zeitung/so-hat-trier-gewaehlt/


 

Klarer durch die genauere Wahlllokal-Zuordnung statt der groben Stadtteil-Chlorpeth-Map ist erkennbar so auch, dass Trier sich (wieder) eindeutig in eine Ober- und Unterstadt teilt.

Schafft es in Neu-Heiligkreuz noch gerade fast jeder 2. zu wählen, so bekommen in Trier-West in dem einen Wahllokal-Bereich nur noch 15,7% im anderen nur 17,5%, Nells Ländchen 2 u 3 17,2% den Hintern hoch.

MIN 15,7 West 1, 2, 3 u 6
MAX 48,8 Neu-Heiligkreuz 3 u 5
Mittel 32,2

Spread 33,1